Irina Lehmann
(c) 2019 Thomas Rafalzyk

Univ.-Prof. Dr. Irina Lehmann

Leiterin / Professorin für Epigenetik und Lungenforschung

Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) / Charité - Universitätsmedizin Berlin
Molekulare Epidemiologie
Kapelle-Ufer 2
10117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:
Labor: Campus Virchow- Klinikum, Forum 4

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Inhaltsübersicht

Expertise

Irina Lehmann beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Rolle von Umwelt- und Lebensstilfaktoren bei der Prägung von Krankheitsrisiken in der frühen Kindheit. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der besonders sensiblen pränatalen Phase. Neben der Identifizierung von Risikofaktoren für die Entstehung von Asthma und Allergien, Übergewicht oder Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen von umweltepidemiologischen Kohortenstudien stehen insbesondere Mechanismen der frühen Prägung von Krankheitsrisiken im Zentrum des Interesses - vor allem epigenetische Modifikationen, die vermutlich die Brücke bilden zwischen frühen Belastungen und späteren Krankheitsrisiken.


Lebenslauf Univ.-Prof. Dr. Irina Lehmann

Irina Lehmann wurde 2018 als Professorin für Epigenetik und Lungenforschung nach Berlin an die Charité und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung berufen. 18 Jahre lang war sie zuvor am Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, zunächst als Nachwuchsgruppenleiterin, dann als Leiterin des Departments Umweltimmunologie. Als PI der multizentrischen deutschen  LISA-Studie und der LINA-Mutter-Kind-Studie hat sie fast 20 Jahre in epidemiologischen Kohorten gearbeitet und zur frühkindlichen Prägungen auf Krankheitsrisiken durch Umweltfaktoren geforscht. Vor dem Wechsel an das Helmholtz-Zentrum in Leipzig hat sie 10 Jahre am Institut für Klinische Immunologie in Leipzig ein Immundiagnostik-Labor geleitet. Irina Lehmann ist Immunologin und hat 1991 an der Universität Leipzig auch im Fach Immunologie promoviert. Sie ist Fachimmunologin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie mit Befähigung zur Immundiagnostik.